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Puppen - das älteste Spielzeug

So manches kleine Mädchen ist verrückt nach ihnen, wenn es um Spielzeug geht – den Puppen. Sie gelten als eines der ältesten Spielzeuge überhaupt.
 
Doch schon lange nicht mehr beschränkt sich die Zielgruppe der Puppenliebhaberinnen auf die jüngste Generation. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Puppenarten und die Wahl wird mitunter zur Qual, wenn es darum geht, eine Puppe zu kaufen. Da wären unter anderem die klassischen Spielzeug-Puppen, dem Original nachempfundene Baby- oder Kinder-Puppen, die wohlgeformten Barbie-Puppen, Marionetten-Puppen und Künstler-Puppen für den Sammlerfreund.
 

Geschichte der Puppe

Verfolgt man die Geschichte der Puppe zurück, so verwundert die Tatsache, dass Kinder zu allen Zeiten mit Puppen spielten, überhaupt nicht. Lediglich Material, Aussehen und Gestalt der beliebten Spielgefährten wandelten sich enorm in den verschiedenen Epochen. Die frühesten Puppen stammten aus dem alten China und waren aus Stroh gefertigt. Diese waren jedoch noch keine Spielgeräte, sie hatten vielmehr eine magische bzw. religiöse Bedeutung. Weitere frühe Puppen wurden aus Ton, Papiermaché, Holz, Pflanzenfasern, Stoff oder Bronze hergestellt. Leider machten diese Materialien es unmöglich, die Exemplare über einen langen Zeitraum zu erhalten. Das ist auch der Grund dafür, warum derartig alte Puppen heute nicht mehr existieren.
 
Im 19. Jahrhundert wurden die Puppen vorwiegend aus Holz gefertigt. In der Regel wurden die Puppen eigenhändig hergestellt und nicht selten zusätzlich mit zeitaufwändigen Schnitzereien versehen oder bemalt. Um den Puppen eine lebendige Farbe zu verleihen, überzog man sie mit Wachs. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts kamen dann zunehmend Puppen aus  glasiertem Porzellan bzw. Biskuitporzellan in Mode, wobei Letzteres der menschlichen Haut sehr nahe kam. Auch waren die kleinen Spielgefährten bis zu dieser Zeit in ihrer Gestalt eher erwachsenen Frauen nachempfunden und trugen dementsprechend auch die damals aktuelle Damenmode. Prunkvoll gekleidete Modelle mit einer üppigen Garderobe waren keine Ausnahme in der Puppenwelt.
 
Das sogenannte französische „Bébé“ brachte gegen Ende des Jahrhunderts eine Wende in die Puppenwelt, da es das Abbild eines Kleinkindes darstellte. Puppen mit charaktervollen Gesichtszügen kamen etwa ab 1910 groß in Mode. Neben ihnen gibt es seit dieser Zeit auch weinende oder schreiende Puppenkinder und die klassischen Babypuppen. In den Jahren zwischen 1930 und 1940 fertigten die Puppen-Hersteller zunehmend Exemplare aus Kunststoff an und das Material Porzellan wurde ins Abseits gedrängt.
 

Barbiepuppen

Eine besondere Stellung in der Welt der Puppen nimmt die 1959 erstmals erschienene Barbie-Puppe ein. In keiner Epoche zuvor gab es ein ähnlich geformtes Modell, was man als den Vorreiter der Barbie bezeichnen könnte. Auch hat keine Puppe zuvor solch eine rasche und große Verbreitung erreicht.
 

Puppen als Kunstobjekte

Heutzutage erfreuen sich einst da gewesene Puppen als Kunstobjekte zunehmender Beliebtheit. So zum Beispiel die Porzellan-Puppe. Puppenmacher oder auch der Puppen-Großhandel fertigen derartige Stücke dann für den Sammlerfreund meist als Unikat oder in kleinen Serien an.
Events

Datum: 04.09.2008 - 08.09.2008
Land: Portugal
Ort: Porto
Messe: BRINDE - Ausstellung für Spielwaren und Geschenkartikel
Datum: 26.09.2008 - 28.09.2008
Land: Österreich
Ort: Salzburg
Messe: Salzburger Spielemesse + Modellbauwelt
Datum: 01.10.2008 - 05.10.2008
Land: Schweiz
Ort: Bern
Messe: SUISSE TOY - Nationale Spielwarenmesse
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